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Galaxy S26 Ultra mit 1 TB wird in Deutschland rund 230 Euro teurer

Besonders kräftig steigt die Preisempfehlung beim Ultra-Modell mit 1 TB Speicher. Ein Vergleich mit der Schweiz und Südkorea zeigt jedoch, dass der Aufschlag von Land und Variante abhängt.

Felix Brandt Von Felix Brandt
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Galaxy S26 Ultra mit 1 TB wird in Deutschland rund 230 Euro teurer
Symbolfoto. Kunde beim Ausprobieren von Smartphones in einem modernen Elektronikgeschäft.

Samsung hat die Preisempfehlungen für das Galaxy S26, das Galaxy S26+ und das Galaxy S26 Ultra nachträglich erhöht.

Die höheren Beträge sind zumindest in Samsungs eigenem Webshop zu sehen. Damit betrifft die Anpassung die gesamte Modellfamilie und nicht nur das teuerste Ultra-Gerät. Wie groß der Aufschlag ausfällt, hängt allerdings von der Speicherausstattung und vom jeweiligen Land ab.

Für Kaufinteressierte ist deshalb entscheidend, welches konkrete Modell sie vergleichen. Die bislang bezifferbaren Änderungen reichen von einem einheitlichen Aufschlag auf drei 256-GB-Modelle in Südkorea bis zu einer besonders deutlichen Verteuerung des Galaxy S26 Ultra mit 1 TB Speicher in Deutschland. Eine pauschale Erhöhung, die sich auf sämtliche Länder und Speichervarianten übertragen ließe, ergibt sich daraus nicht.

Die Preisänderung betrifft drei aktuelle Smartphones der Galaxy-S26-Reihe. Beim Galaxy S26 Ultra mit der größten genannten Speicherausstattung lässt sich der Unterschied in Deutschland und der Schweiz unmittelbar beziffern.

Das Galaxy S26 Ultra mit 1 TB wird besonders teuer

In Deutschland kostet das Galaxy S26 Ultra mit 1 TB Speicher nun rund 230 Euro mehr als zuvor. Ein vollständiges Paar aus alter und neuer Preisempfehlung liegt für Deutschland in den bezifferten Angaben nicht vor. Der Aufschlag allein zeigt aber, dass gerade die große Speichervariante deutlich von der Anpassung betroffen ist.

Für die Schweiz sind beide Vergleichswerte bekannt. Im offiziellen Samsung-Store werden nun 1.799 Franken verlangt. Zum Marktstart betrug die unverbindliche Preisempfehlung 1.649 Franken. Zwischen diesen beiden Werten liegen 150 Franken, was einer Erhöhung um rund 9,1 Prozent entspricht. Die konkreten Schweizer und deutschen Beträge dokumentiert das Technikportal Vybe.

Markt Variante Frühere Preisempfehlung Neuer Preis Erhöhung
Deutschland Galaxy S26 Ultra, 1 TB Nicht beziffert Nicht beziffert Rund 230 Euro
Schweiz Galaxy S26 Ultra, 1 TB 1.649 Franken 1.799 Franken 150 Franken, rund 9,1 Prozent

Der Vergleich zeigt zugleich die Grenze einer länderübergreifenden Betrachtung. Die Erhöhung wird nicht als ein überall identischer Betrag ausgewiesen. Selbst bei derselben Ausführung, dem Galaxy S26 Ultra mit 1 TB, unterscheiden sich die dokumentierten Aufschläge in Deutschland und der Schweiz. Die Beträge sollten daher jeweils innerhalb des betreffenden Marktes betrachtet werden, nicht über eine spontane Währungsumrechnung.

Hände bedienen ein Smartphone auf einem runden Terrazzotisch aus der Vogelperspektive.
Symbolfoto. Ein Smartphone liegt auf einem Tisch und wird mit dem Finger bedient. Quelle: Pexels. Urheber: cottonbro studio. Lizenz: Pexels License.

Auch innerhalb der Reihe ist keine einheitliche Höhe für jede Speicherausstattung belegt. Fest steht, dass Samsung die Preisempfehlungen von Galaxy S26, S26+ und S26 Ultra verändert hat und dass die jeweilige Speichervariante für die Höhe relevant ist. Wer einen Kauf erwägt, benötigt daher neben dem Modellnamen auch die genaue Speichergröße, um den neuen Preis sinnvoll mit dem früheren Stand zu vergleichen.

In Südkorea steigen drei 256-GB-Modelle um denselben Betrag

Die Anpassung bleibt nicht auf Deutschland und die Schweiz beschränkt. Auch in Samsungs Heimatmarkt Südkorea wurden die Preise der Galaxy-S26-Familie erhöht. Dort ist der Vergleich für die Ausführungen mit 256 GB besonders klar: Das Galaxy S26, das Galaxy S26+ und das Galaxy S26 Ultra verteuerten sich jeweils um 149.600 Won.

Modell in Südkorea Speicher Erhöhung
Galaxy S26 256 GB 149.600 Won
Galaxy S26+ 256 GB 149.600 Won
Galaxy S26 Ultra 256 GB 149.600 Won

Beim Basismodell sind darüber hinaus der frühere und der neue Preis bekannt. Das Galaxy S26 mit 256 GB kostete zuvor 1.254.000 Won. Nach der Anpassung liegt der Preis bei 1.403.600 Won. Die Differenz entspricht genau dem Aufschlag, der auch für die beiden anderen 256-GB-Modelle genannt wird.

Die südkoreanischen Zahlen folgen damit einem anderen erkennbaren Muster als die Angaben für Deutschland und die Schweiz. In Südkorea ist für drei Geräte mit derselben Speicherkapazität ein identischer absoluter Aufschlag dokumentiert. Beim deutschsprachigen Vergleich steht dagegen die 1-TB-Version des Ultra-Modells im Mittelpunkt, deren Erhöhung in Euro und Franken unterschiedlich ausfällt.

Was die neuen Preisempfehlungen für den Vergleich bedeuten

Für eine Kaufentscheidung sind drei Ebenen auseinanderzuhalten: das Modell, die Speicherausstattung und der Verkaufsmarkt. Allein die Bezeichnung Galaxy S26 Ultra genügt nicht, weil die dokumentierten Änderungen ausdrücklich je nach Speicher variieren. Ebenso wenig lässt sich der südkoreanische Aufschlag der 256-GB-Ausführungen ohne Weiteres auf eine 1-TB-Version in Deutschland übertragen.

Die aussagekräftigste direkt vergleichbare Änderung im deutschsprachigen Raum betrifft derzeit das Galaxy S26 Ultra mit 1 TB. In der Schweiz sind Ausgangspreis, neuer Preis und prozentuale Veränderung bekannt. Für Deutschland ist der Mehrbetrag von rund 230 Euro beziffert, nicht aber das vollständige alte und neue Preispaar.

Maßgeblich ist außerdem, dass es sich um angehobene Preisempfehlungen handelt, die bereits in Samsungs eigenem Verkaufskanal sichtbar sind. Die Zahlen beschreiben somit die offizielle Preispositionierung der Galaxy-S26-Reihe. Sie belegen jedoch keinen einheitlichen Aufschlag für jede verfügbare Konfiguration. Besonders deutlich wird das an den beiden dokumentierten Gruppen: drei 256-GB-Modelle mit gleichem Mehrbetrag in Südkorea und das Galaxy S26 Ultra mit 1 TB mit unterschiedlichen Aufschlägen in Deutschland und der Schweiz.

Titelbild. Quelle: Pexels. Urheber: Sami Abdullah. Lizenz: Pexels License.

Felix Brandt

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Felix Brandt

Felix Brandt hat Informatik studiert und einige Jahre als Entwickler in einem Münchner Start-up gearbeitet. Bei Smartphone-Web schreibt er über künstliche Intelligenz, Sprachmodelle und neue Funktionen auf Smartphones und Computern. Er testet jedes KI-Werkzeug mit denselben zehn Fragen.