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Headhunter enthüllt: „Nur ein Anschreiben in 38 Jahren war wirklich überzeugend und es war revolutionär“

Timo Hartwig Von Timo Hartwig
3 Min. Lesezeit
Headhunter enthüllt: „Nur ein Anschreiben in 38 Jahren war wirklich überzeugend und es war revolutionär“
Illustration von einem originellen Bewerbungsschreiben, das mit Kreativität und persönlicher Note überzeugt.
KURZ GESAGT
  • 📄 Das Anschreiben ist ein zentrales Element der Bewerbung und soll die Eignung für die Stelle darlegen.
  • 🎨 Kreativität und eine persönliche Note sind entscheidend, um sich von anderen Bewerber:innen abzuheben.
  • 🗣️ Eine authentische persönliche Stimme kann das Anschreiben einzigartig und überzeugend machen.
  • 🚫 Der Verzicht auf starre Formalien und der Fokus auf die eigene Geschichte sind entscheidend für den Erfolg.

Das Bewerbungsschreiben gilt in der Berufswelt als ein essenzielles Instrument, um sich von anderen Bewerber:innen abzuheben. Ein erfahrener Headhunter aus New York, Steve Levy, hat in seiner langen Karriere jedoch nur ein einziges wirklich überzeugendes Anschreiben erhalten. Dieses Fundstück einer Bewerbung zeigt, dass es nicht nur auf die Einhaltung formaler Standards ankommt, sondern vielmehr auf Originalität und eine persönliche Note. Diese Anekdote offenbart, wie wichtig es ist, die eigene Geschichte authentisch zu erzählen und dabei die richtigen Akzente zu setzen. Dies könnte die herkömmliche Sichtweise auf das Bewerbungsschreiben nachhaltig verändern.

Die Herausforderung des Anschreibens

Das Verfassen eines Anschreibens stellt für viele Bewerber:innen eine echte Herausforderung dar. Es handelt sich um das erste Dokument, das Personalverantwortliche zu Gesicht bekommen, und es soll den Grund für die Bewerbung sowie die Eignung für die angestrebte Stelle darlegen. Trotz dieser zentralen Bedeutung verzichten immer mehr Unternehmen auf das klassische Anschreiben. Dennoch bleibt es für viele der entscheidende erste Eindruck.

Laut Steve Levy, einem renommierten Headhunter aus New York, seien die meisten Anschreiben lediglich eine „schlecht zusammengefasste Version des Lebenslaufs“. Dieses Urteil deutet auf ein generelles Problem hin: Bewerbungen sind oft formelhaft und wenig inspirierend. Ein einziges Anschreiben jedoch hat Levy nachhaltig beeindruckt, weil es durch seine Originalität hervorstach. In diesem Fall handelte es sich um eine Bewerbung für eine Position als IT-Systemadministrator:in, die durch witzige und persönliche Anekdoten bestach.

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Kreativität als Schlüssel zum Erfolg

Ein besonderes Anschreiben, das Levy erhielt, stammte von einer Person mit Militärerfahrung. Der Bewerber schilderte, wie er unter schwierigen Bedingungen Server aufstellte und dabei seine Fähigkeiten unter Beweis stellte. Eine solche kreative Herangehensweise macht deutlich, wie wichtig es ist, die eigene Geschichte lebendig und originell zu erzählen.

„Ich habe Server während indirektem Beschuss aufgestellt und die vielseitige Anwendung von Panzerband im IT-Kriegsgebiet gemeistert.“

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Solche bildhaften und humorvollen Schilderungen machen das Anschreiben zu einem Erlebnis. Der Bewerber zeigte nicht nur seine Fachkompetenz, sondern auch seine Persönlichkeit. Letztlich führte dieses außergewöhnliche Anschreiben zwar nicht zur gewünschten Stelle, doch Levy vermittelte den Kontakt zu einer IT-Beratungsfirma, die den Bewerber einstellte.

Die Bedeutung der persönlichen Stimme

Levy betont die Wichtigkeit, im Anschreiben eine persönliche Stimme zu finden. Dies bedeutet, dass Bewerber:innen sich nicht an starren Formalien orientieren sollten, sondern ihre eigene Geschichte erzählen müssen. Ein authentisches und direktes Anschreiben kann dabei helfen, den Personalverantwortlichen ein klares Bild der Person zu vermitteln.

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Der Einsatz von generativer KI beim Verfassen von Anschreiben wird von Levy kritisch gesehen. Er empfiehlt, auf den eigenen Stil zu vertrauen und Geschichten so zu erzählen, wie man es im Freundeskreis tun würde. Dadurch bleibt das Anschreiben authentisch und einzigartig.

Abkehr von starren Formalien

Der Rat, sich von strikten Formalien zu lösen, könnte für viele Bewerber:innen überraschend sein. Doch genau darin liegt der Schlüssel zur erfolgreichen Bewerbung. Levy argumentiert, dass Bewerber:innen durch das Erzählen persönlicher Geschichten überzeugen können. „Du musst deine eigene Stimme finden“, ist sein Credo. Dies gilt unabhängig von der Branche, in der man tätig ist.

Die Botschaft ist klar: Bewerber:innen sollten den Mut haben, aus der Masse herauszustechen und sich nicht hinter formalen Floskeln zu verstecken. Letztlich sind es die Geschichten und die Art, wie sie erzählt werden, die im Gedächtnis bleiben und den entscheidenden Unterschied machen können.

Die Diskussion um das perfekte Anschreiben zeigt, dass es keine allgemein gültige Formel gibt. Vielmehr kommt es darauf an, authentisch und originell zu sein. Doch wie können Bewerber:innen sicherstellen, dass ihre persönliche Geschichte im Bewerbungsprozess die gewünschte Wirkung erzielt?

Dieser Artikel basiert auf verifizierten Quellen und wird durch redaktionelle Technologien unterstützt.
Timo Hartwig

Gerät, Software, Nutzung

Timo Hartwig

Timo Hartwig war Techniker in einer Handy-Reparaturwerkstatt in Leipzig, bevor er zum Schreiben kam. Bei Smartphone-Web berichtet er über Smartphones, Nachrichten aus der Branche und Anwendungen künstlicher Intelligenz im Alltag. Er öffnet jedes neue Gerät zuerst, um zu sehen, wie es verklebt ist.