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„Ein Rückschritt für Nutzer!“: Whatsapp Wirft Die Nativen Windows-Apps Raus und Zwingt Alle Auf Web-Versionen Umzustellen

Timo Hartwig Von Timo Hartwig
3 Min. Lesezeit
„Ein Rückschritt für Nutzer!“: Whatsapp Wirft Die Nativen Windows-Apps Raus und Zwingt Alle Auf Web-Versionen Umzustellen
Illustration von der Umstellung von Whatsapp auf eine Web-Version für Windows-Nutzer:innen, erstellt durch künstliche Intelligenz.
KURZ GESAGT
  • ⚠️ Meta ersetzt die native Windows-App von Whatsapp durch eine Web-Version, was bei Nutzer:innen für Unmut sorgt.
  • 🔄 Die Umstellung auf einen Web-Wrapper ermöglicht eine einheitliche Codebasis, jedoch auf Kosten der Performance.
  • 💻 Nutzer:innen müssen mit einem höheren RAM-Verbrauch und einer schlechteren Systemintegration rechnen.
  • 🕰️ Die neue Version bringt ein altmodisches Design und einen höheren Stromverbrauch mit sich.

Die Entscheidung von Meta, die native Windows-App von Whatsapp durch eine Web-Version zu ersetzen, hat viele Nutzer:innen überrascht und verärgert. Diese Veränderung bedeutet einen deutlichen Rückschritt in Bezug auf Leistung und Benutzerfreundlichkeit. Während die native App, die auf der Universal Windows Platform (UWP) basiert, für ihre Geschwindigkeit und Effizienz geschätzt wurde, wird der neue Web-Wrapper als weniger leistungsfähig angesehen. Meta verfolgt mit dieser Umstellung das Ziel, die Wartung zu vereinfachen und eine einheitliche Codebasis zu schaffen, was jedoch zulasten der Nutzererfahrung geht.

Whatsapp für Windows: Von starker Performance zurück zur Kompromisslösung

Whatsapp führte die native App für Windows 10 und 11 erst 2022 ein, mit dem Versprechen, die Performance erheblich zu verbessern. Nutzer:innen freuten sich über eine schnellere und verlässlichere Anwendung, die die Möglichkeiten der UWP-Technologie voll ausschöpfte. Doch diese Vorteile sind nun Geschichte. Meta plant, die App als „Web Wrapper“ anzubieten. Diese Umstellung ermöglicht es Meta, eine gemeinsame Codebasis für verschiedene Plattformen zu nutzen und so die Wartung zu vereinfachen. Für die Anwender:innen bedeutet dies jedoch einen erheblichen Rückschritt. Die native App bot nicht nur eine bessere Leistung, sondern auch eine tiefere Integration in das Windows-System, die nun verloren geht.

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Das ändert sich mit der neuen Version

Die neue Web-Version von Whatsapp bringt einige Änderungen mit sich, die nicht nur positiv sind. Zwar ermöglicht die einheitliche Codebasis eine schnellere Einführung von Updates und neuen Funktionen, doch die Nachteile überwiegen für viele Nutzer:innen. Die Performance leidet unter der neuen Architektur, was sich vor allem in einem höheren RAM-Verbrauch bemerkbar macht. Auch die Systemintegration ist nicht mehr so nahtlos wie zuvor. Die native App konnte Benachrichtigungen effizienter und ressourcenschonender verarbeiten. Zudem wirkt das Design der Web-Version altmodisch und weniger ansprechend, was die Nutzererfahrung weiter beeinträchtigt.

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Wer betroffen ist – und was man tun kann

Von der Umstellung sind alle Nutzer:innen der Whatsapp-Desktop-App unter Windows 10 und 11 betroffen. Obwohl noch kein konkretes Datum für die Abschaltung der nativen App bekannt ist, deutet die Umstellung in der Beta-Version darauf hin, dass es bald soweit sein wird. Nutzer:innen, die nicht auf die neue Web-Version umsteigen möchten, haben nur begrenzte Optionen. Die Nutzung der alten App ohne offizielle Updates ist riskant, da Sicherheitslücken auftreten können. Es bleibt abzuwarten, ob Meta auf das Feedback der Nutzer:innen reagiert und möglicherweise Verbesserungen an der Web-Version vornimmt.

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Technische Details und Unterschiede

Der Wechsel von der nativen UWP-App zu einem Web-Wrapper bedeutet tiefgreifende technische Änderungen. Während die native App für ihre effiziente Ressourcennutzung bekannt war, benötigt die Web-Version etwa 30 Prozent mehr RAM. Dies kann zu langsameren Reaktionszeiten führen, insbesondere auf älteren Computern. Eine Tabelle mit den wichtigsten technischen Unterschieden verdeutlicht die Veränderungen:

Merkmal Native App Web-Version
RAM-Verbrauch Niedrig 30% höher
Systemintegration Tief Oberflächlich
Design Modern Altmodisch
Stromverbrauch Effizient Höher

Die Entscheidung von Meta, auf einen Web-Wrapper zu setzen, wirft viele Fragen auf. Zwar wird die Pflege der App für Meta einfacher, doch die Nutzer:innen müssen Einbußen in Kauf nehmen. Es bleibt abzuwarten, ob die Vorteile der vereinfachten Wartung und der einheitlichen Codebasis die Nachteile aufwiegen können. Wird Meta auf das Feedback der Nutzer:innen reagieren und weitere Verbesserungen vornehmen?

Dieser Artikel basiert auf verifizierten Quellen und wird durch redaktionelle Technologien unterstützt.
Timo Hartwig

Gerät, Software, Nutzung

Timo Hartwig

Timo Hartwig war Techniker in einer Handy-Reparaturwerkstatt in Leipzig, bevor er zum Schreiben kam. Bei Smartphone-Web berichtet er über Smartphones, Nachrichten aus der Branche und Anwendungen künstlicher Intelligenz im Alltag. Er öffnet jedes neue Gerät zuerst, um zu sehen, wie es verklebt ist.